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Szenische und musikalische Miniaturen zwischen irdischer Schwere und himmlischer Leichtigkeit mit dem Figurentheater GINGGANZ und Paula Fuchs (Cello)

Zum Bodendienst verpflichtet zu werden, ist für Engel so ziemlich das letzte. Denn wer einmal die himmlische Leichtigkeit erfahren hat, der kann auf die irdische Schwere durchaus verzichten.In der alten romanischen Klosterkirche folgen zwei Engel den Spuren der menschlichen Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies.
Bei ihren Begegnungen mit diversen Heiligen und Scheinheiligen machen die beiden
überraschende Entdeckungen. Los geht’s mit Adam und Eva, Schlange und Apfel. Dann wird Heinrich der Fette höchst lebendig und lässt ein Kloster bauen. Der heilige Benedikt stellt seine Klosterregel vor und ein Mönch kommt mit dem Hohenlied Salomos und den Nöten des Zölibats nicht klar, Papst Urban II. verkündet seine Paradieswegvision und verrennt sich in Kreuzzügen. Was so harmonisch begann, endet in Mord und Totschlag. Da ist etwas schief gelaufen in der Geschichte, aber wo und wann? Das ganze Theater wegen eines Apfels? Steckte da vielleicht schon der Wurm drin?
Musikalisch begleitet werden die beiden Engel auf ihrer Reise durch Zeit und Raum von der Cellistin Paula Fuchs mit Auszügen aus den Cellosuiten von J. S. Bach.

„…Der Klang der Klosterkirche ist ebenso Teil des Stückes, wie die Wandmalereien und die Schattenspiele, die immer wieder an den Wänden entstanden. Selten findet man vergnügliche Unterhaltung gepaart mit hohem Niveau und exzellent vorgetragener klassischer Musik.“ (HNA 07.06.10)

 „… intelligente Unterhaltung, die den Raum der Kirche voll ausnutzt, umrahmt und unterstützt von einem wohltemperierten Cellospiel. Sehr sehenswert.“ (HNA, 23.1.2013)

Idee und Realisierung: Mechthild und Michael Staemmler

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